pur+ in Indien

Der Reiseblog von Eric

Diwali

diwali7_diwali-imago66914397h

Das Lichterfest

Ende Oktober oder Anfang November ist in Indien Diwali – Lichterfest. Das ist eines der wichtigsten hinduistischen Feste in Indien. Je nach Region kann es bis zu fünf Tage lang dauern und man kann es vielleicht ein bisschen mit unserem Weihnachtsfest vergleichen. Gefeiert wird der Sieg der Liebe, der Sieg des Guten über das Bose, der Sieg der guten Götter über die Bösen.

Alles leuchtet

Lichterketten an den Häusern, Kerzen, Öllampen oder Wunderkerzen: Überall leuchtet es an Diwali. Und es knallt! Wie bei uns an Silvester, werden Knaller und Feuerwerke gezündet. Die Familie kommt zusammen und es wird viel und lecker gegessen.

Rikscha

Man sieht sie überall auf Indiens Straßen: Rikschas!

Früher hatten sie nur zwei Räder hinten und wurden vorne komplett vom Fahrer gezogen. Heute sind es meist Fahrradrikschas oder Autorikschas mit drei Rädern, die durch die Straßen düsen.

In Delhi sollen bis zu 60.000 Rikschafahrer unterwegs sein!

Erik auf einer Rikscha

Rikschas gibt es auch in anderen asiatischen Ländern. Wart ihr im Urlaub schon mal in so einem Gefährt unterwegs? Schreibt in die Kommentare!

Delhi!

„Zurück im Chaos der Stadt!

Wir drehen in Alt-Delhi, das ist sowas wie die Altstadt von Delhi. In den vielen schmalen Straßen und Gassen ist immer was los. Alt-Delhi war früher die Hauptstadt des islamischen Indiens. Und auch heute gibt es hier noch sehr viele Moscheen.

Es ist unfassbar voll, laut, chaotisch und man verläuft sich schnell, … aber irgendwie auch total cool. Toll zu sehen, wie die Menschen hier zusammenleben.“

Bye bye Baumwollfelder

Der Dreh auf den Baumwollfeldern und bei den freundlichen Bauern ist zu Ende. Es geht zurück vom ruhigen Land in die Stadt.Sonnenuntergang über dem Baumwollfeld

„So, wir haben hier alles im Kasten. Es fällt uns total schwer, diesen Ort zu verlassen. Wir haben hier echt das unberührte Indien von seiner schönsten Seite erlebt. Und die Menschen waren wahnsinnig gastfreundlich zu uns. Aber wir müssen weiter, der nächste Dreh in Delhi steht an.“

Auf dem Weg nach Delhi

„Auf dem Weg zum Flughafen sind wir gerade an dieser Figur vorbeigefahren. Solche Oberschenkelmuskeln will ich auch mal haben ;-))))“

 

In der Weberei

„Nach der Ernte wird die Baumwolle in Spinnereien zu Fäden weiterverarbeitet. Und dann entsteht in der Weberei der Stoff, aus dem dann unsere Klamotten werden. Hier in der Weberei, die wir besucht haben, wird nur Bio-Baumwolle verarbeitet und alles handgewebt!

Schaut euch mal an, was das für eine Arbeit ist:“

„Wir haben direkt ein paar Schals als Mitbringsel bei den Weberinnen gekauft.“

Zur Erinnerung

Schaut euch euren T-Shirt-Stoff mal ganz genau an. Erkennt ihr die einzelnen Fäden?

 

 

 

Besuch beim Bauern

„Wir sind zu Gast bei einem Bio-Baumwollbauern und drehen direkt bei ihm zu Hause.

Für die Bauern ist die Baumwolle das Wertvollste, was sie haben. Deshalb lagert sie auch im Haus, in einem extra Raum. Manche Bauern schlafen lieber selbst draußen, solange die Baumwolle drinnen sicher ist.

Sein Haus hat unser Bauer sich selbst gebaut.

Wir waren die Attraktion im ganzen Dorf. Vor uns war hier noch nie ein Filmteam.“

Stau auf Indisch

„Wir sind auf dem Weg zu einer Sammelstelle für die gepflückte Baumwolle. Tja, hier in Indien braucht man oft Zeit, viel Zeit …“ 🙂

In Indien herrscht übrigens Linksverkehr, das heißt, man fährt nicht wie bei uns auf der rechten Straßenseite, sondern links. Daher ist das Lenkrad auch auf der rechten Seite im Auto.

Arbeit auf dem Baumwollfeld

„Tja, nicht nur ich trage Turban. Auch der Rest des Teams hatte was auf dem Kopf! In der Sendung verrate ich euch, was es damit auf sich hat. 😉

Unser Dreh heute fand in einem Dorf ganz weit draußen statt, wo wir Bauern und Pflückerinnen bei ihrer Arbeit begleitet haben. Es war unvergesslich für mich! Unheimlich nette, tolle und gastfreundliche Leute sind das hier. Man hatte sofort das Gefühl, willkommen zu sein. Obwohl wir das erste Kamerateam waren, das je hier gedreht hat.

Es ist aber schon krass, wie hart hier auf den Feldern bei dieser Hitze gearbeitet wird …!“