Jennies Umwelt-Challenge

Recycelter Bikini

Liebe Blogleser,

bevor ich in den Urlaub geflogen bin, habe ich nach einem neuen Bikini gesucht und bin dann, ganz durch Zufall, auf diesen hier gestoßen, den ich einfach hübsch fand. Dann ist mir aufgefallen, dass er klimafreundlich hergestellt wurde. Es ist ein bisschen so, als ob mir durch die Klima-Challenge solche Dinge nun eher über den Weg laufen, oder vielleicht achte ich einfach mehr darauf. Der Bikini hat das OEKO-TEX-Siegel, das heißt, dass bei der Produktion des Bikinis auf Umwelt, Klima und Gesundheit geachtet wurde. Zum Beispiel auf Wasser- und Energieverbrauch, Abwasser- und Abfallbehandlung. Der Bikini ist zum Beispiel aus recyceltem Material, das heißt aus altem Stoff wiederverwertet.

Wie findet ihr das? Gute Idee? Sieht man das dem Bikini an? Ich finde das Thema super spannend und werde demnächst mal genauer gucken, wie man sich klimafreundlich kleiden kann. Da mache ich demnächst also nochmal einen Eintrag zu, wenn ihr das spannend findet!

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Klimasünder USA

Hallo ihr Blog-Fans,

die USA, wo ich Urlaub mache, ist eines der Länder, die weltweit am meisten CO2 in die Luft pusten. Vor allem, weil hier viel Energie durch Kohlekraftwerke erzeugt wird. Viele Menschen in den USA machen sich aber auch nur wenig Gedanken über den Klimawandel. Das sieht man auf meinen Fotos: Statt sparsamer Autos oder Elektroautos fahren einige hier Autos, die sehr viel Benzin verbrauchen und so auch viele Abgase produzieren. Ich habe mal ein paar solcher Autos für euch fotografiert. Statt mit dem Auto zu fahren, habe ich übrigens lieber das Rad genommen. Unten seht ihr ein Foto von mir und einer Freundin. Wie ist das bei euch? Achtet ihr und eure Familien darauf nicht immer überall mit dem Auto hinzufahren?

 

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Fleisch fasten

Hallo ihr Lieben!

Die Fastenzeit ist gestartet und deshalb möchte ich gerne von euch wissen, ob ihr bis Ostern auf irgendetwas verzichtet? Ich verzichte ja momentan ohnehin schon auf Fleisch. Das fällt mir eigentlich auch gar nicht mal sooo schwer – vegetarischer Döner ist zum Beispiel auch super lecker. Nur ich gestehe: Ein einziges Mal habe ich mein Fasten gebrochen – da gab es in einer Bar Bacon und ich konnte nicht widerstehen. Wie ist das bei euch? Fastet ihr momentan fürs Klima? Zum Beispiel, indem ihr auf Stromfresser wie Handy, Fernsehen oder Internet verzichtet? Oder wie ich aufs Fleischessen? Oder verzichtet ihr auf neue Klamotten und schont damit das Klima? Berichtet mir davon!

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Meine Bacon-Sünde

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Vegetarischer Döner

Lebensmittel für die Tonne

Liebe Blog-Leser,

liebe Grüße aus einem kleinen amerikanischen Supermarkt. Hier ist leider das Obst schon vorgeschnitten und in Plastik verpackt. Sehr schlecht fürs Klima. Was nicht gekauft wird, muss dann ziemlich schnell weggeworfen werden. Auch in Deutschland passiert es, dass Supermärkte viele Lebensmittel wegwerfen, nur weil sie nicht mehr ganz frisch aussehen oder nicht gekauft wurden. Das ist nicht nur eine totale Verschwendung, sondern auch richtig mies fürs Klima. Denn um Lebensmittel herzustellen und zu transportieren, wird viel Energie und Wasser verbraucht. Südfrüchte, wie Bananen zum Beispiel, kommen aus Mittel- und Südamerika. Sie müssen also erstmal nach Europa oder in die USA transportiert werden, was klimaschädliche Gase in die Luft pustet. Dabei müssen sie auch gekühlt werden und das wiederum verbraucht viel Strom. Außerdem wird die Umwelt beim Anbau von Bananen oft auch mit Pflanzenschutzmitteln belastet. Bis eine Banane also bei uns im Supermarktregal landet, hat sie Spuren in der Umwelt hinterlassen. Umso ärgerlicher, wenn sie dann einfach weggeschmissen wird, nur weil sie eine braune Stelle hat.

In Frankreich sieht das ab sofort anders aus. Dort wurde jetzt ein Gesetz beschlossen, dass Supermärkten verbieten soll, Lebensmittel, die noch brauchbar sind, einfach wegzuwerfen. In Deutschland gibt es auch Hilfsorganisationen, wie die Tafeln, die solche Lebensmittel einsammeln und dann an ärmere Menschen verteilen.

Wie geht ihr mit Essen um? Werft ihr auch mal etwas weg? Und wie ist es beim Einkaufen? Greift ihr immer nur nach den perfekten, gelben Bananen oder kauft ihr auch mal die mit einer braunen Stelle?

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Klimasünden-Grüße aus Miami

Hallo ihr Lieben! Ich grüße euch aus dem Urlaub in Miami. Leider habe ich eine große Klimasünde begangen, denn der Flug hierhin hat unglaublich viel CO2 in die Luft gepustet. Aber ich wollte so gerne eine Freundin besuchen, die vor einigen Jahren hier her gezogen ist. Um mein Gewissen zu beruhigen, habe ich an eine Klimaschutz-Organisation gespendet. Davon findet man mehrere im Internet, die einen guten Ruf haben. Sie rechnen aus, wie viel Geld man spenden muss, um den Flug zu kompensieren. Das heißt, sie gucken, wie viel CO2 in die Luft gepustet wurde und wie viel Geld man dafür spenden muss, um Klimaschutzprojekte zu fördern, die dann gut fürs Klima sind. In meinem Fall waren das 115 Euro, die ich gespendet habe. Was meint ihr? Kann man sich so von seiner Klimasünde „freikaufen“? Oder sollte man gar nicht mehr fliegen? Oder nur ganz selten, wenn es anders nicht geht? Ich bin seeeeehr gespannt, was ihr sagt.

Liebste Grüße aus Miami von Jennie

Ab in den Urlaub!

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Liebe Blogleser! Für mich geht es ab in den Urlaub! Um das möglichst klimafreundlich zu machen, habe ich die Heizung deutlich runter gedreht. Außerdem alle Stecker von Elektrogeräten gezogen! Habt ihr noch weitere Tipps? Liebe Grüße von Urlaubsfreude-Jennie

 

Erste Tage ohne Fleisch

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Ihr Lieben,
meine ersten Tage ohne Fleisch waren echt ganz okay! Am Donnerstag habe ich im Restaurant noch ein letztes Steak bestellt, wie ihr auf dem Foto sehr. Gestern war ich, weil mein Vater zu Besuch war, wieder Essen. Da war es dann schwieriger. Auf der Karte der Apfelweinwirtschaft gab es fast nur Fleisch. 🙁 Habe aber was leckeres gefunden: Handkäs. Das ist eine Frankfurter Spezialität. Sehr lecker. Hier noch ein paar Infos für euch, warum weniger Fleisch essen klimafreundlich ist:

  • Bei der Herstellung von Fleisch wird viel Wasser verbraucht, zum Beispiel etwa 4.000 Liter für 1 Steak.
  • Der Energieverbrauch für Tierhaltung zum Beispiel in Ställen und für den Transport der Tiere ist hoch.
  • Es wird viel Landfläche gebraucht, um zum Beispiel Tierfutter wie Soja anzubauen – dafür wird in anderen Ländern auch Regenwald abgeholzt.
  • Die Rinder produzieren bei der Verdauung klimaschädliche Gase wie Methan.
  • Bei Massentierhaltung entstehen große Mengen Kot und damit auch Lachgas, ein ebenfalls sehr klimaschädliches Gas.

Fleisch essen hat aber auch Vorteile:

  • Fleischkonsum ist gut, um genug Eiweiß, Vitamin B12 und Eisen zu sich zu nehmen, die für die Gesundheit wichtig sind.
  • Bei artgerechter Tierhaltung auf Weiden kann das Weideland gut genutzt werden. Es wird dann nicht in Ackerland verwandelt, sondern es wachsen dort Gras, Blumen und andere Pflanzen, die für viele Insekten und Vögel wichtig sind. Außerdem speichern solche Grünflächen CO2, das ist auch gut fürs Klima.
  • Man kann den Tierkot als Dünger nutzen.
  • Außerdem kann Tierkot für Biogasanlagen verwendet werden. Diese besonderen Anlagen verwandeln die Gülle in Strom.

Ich denke, man muss kein Vegetarier oder Veganer werden. Man sollte aber darauf achten, wo das Fleisch herkommt und wie es hergestellt wurde. Und man muss es ja nicht jeden Tag essen. Der WWF hat ausgerechnet, wenn jeder Deutsche einmal pro Woche auf Fleisch verzichtet, werden jährlich in Deutschland etwa neun Millionen Tonnen Treibhausgase eingespart.

Was denkt ihr? Wollt ihr weniger Fleisch essen? Oder fällt euch das schwer?

Die Probleme mit Palmöl

Liebe Blog-Leser,

wir haben heute einen Beitrag über Palmöl in der Sendung. Was Palmöl genau ist, erfahrt ihr in diesem Artikel. Der Anbau von Palmöl ist nämlich oft sehr schlecht für das Klima, weil viel Regenwald dafür abgeholzt wird. Oft wird der Regenwald auch brandgerodet, das bedeutet, er wird einfach abgebrannt, um Platz für die Palmöl-Plantagen zu machen. Durch das Feuer gerät sehr viel CO2 in die Luft. Warum man das macht? Weil Palmöl ein günstiger Bestandteil vieler Lebensmittel und auch von Kosmetik ist. In dieser Bilderserie seht ihr, in welchen Produkten Palmöl drin sein kann.

Ich habe auch mal direkt zu Hause und in der Redaktion geguckt, in welchen meiner Sachen Palmöl drin ist. Das war ehrlich gesagt ziemlich einfach, denn in fast allen meinen Kosmetiksachen und vielen Lebensmitteln war welches drin. Sogar in meinem Bio-Müsli. Manchmal stand es allerdings nicht ganz eindeutig drauf, wie zum Beispiel auf meiner Handcreme. Da stand Cetearyl Alcohol drauf, ein Inhaltsstoff, der auch aus Palmöl ist.

Es ist allerdings ziemlich schwierig auf Sachen mit Palmöl zu verzichten, da es in jedem zweiten Produkt, das man im Supermarkt kaufen kann, drin ist. Aber man kann versuchen, weniger Fertigprodukte zu kaufen und lieber selber frisch zu kochen. Das werde ich ab sofort auch tun! Und Produkte vergleichen und schauen, ob man welche ohne Palmöl finden kann.

Hier gibt es eine Liste mit ganz vielen Namen für Inhaltsstoffe, die aus Palmöl sind. Guckt doch mal, in welchen eurer Sachen Palmöl drin ist und schreibt es mir als Kommentar! Vielleicht findet ihr aber auch welche ohne Palmöl und könnt mir und den anderen Blog-Lesern Tipps geben! Und schaltet um 19.50 Uhr logo! ein, da gibt es noch mehr spannende Infos zu dem Thema.

Puuh, jetzt hab ich ganz schön viel geschrieben. Ist aber auch irgendwie wichtig…

Handcreme_bearb

Nutella_bearb

Muesli_bearb

Pads_bearb