Jennies Umwelt-Challenge

Letzter Blogeintrag …

Ihr Lieben,

meine Umwelt-Challenge ist vorbei. Es war anstrengend, hat aber auch super viel Spaß gemacht. Vor allem auch weil ihr alle so viel kommentiert und geschrieben habt hier im Blog. Mit dem höre ich jetzt auch erstmal wieder auf. Das hier ist der letzte Eintrag. Ihr könnt ab jetzt nicht mehr kommentieren, aber immer noch alles nachlesen und nachgucken wie die Wochen so für mich waren. Vielleicht mache ich demnächst mal wieder eine Umwelt-Challenge oder einen neuen Blog, mal schauen. Also, danke für’s Mitmachen.

Bis bald, eure Jennie.

Hier wird gechattet!

Ihr Lieben! Ich hoffe, ihr habt alle das logo! extra: Jennies Umwelt-Challenge gesehen und auch fleißig in den vergangenen Wochen meinen Blog verfolgt. Ich freue mich, dass wir jetzt hier in den Kommentaren gemeinsam eine Stunde chatten. Hoffentlich habt ihr ganz viele Fragen zum Thema Umweltschutz und dazu, wie es mir in den drei Wochen ohne Auto, Palmöl und Plastik ging.

Hier geht’s zum Chat in den Kommentaren.

PS: Falls ihr die Sendung verpasst habt, könnt ihr sie euch hier nochmal ansehen.

logo!-Sondersendung und Chat

Morgen heißt es schon um 19.25 Uhr KiKA einschalten! Da könnt ihr noch mal in einer langen Sondersendung sehen, wie ich meine Umwelt-Challenges überstanden habe.

Im Anschluss gibt’s logo!-Nachrichten und dann den Chat mit mir ab 20.00 Uhr hier im Blog. Ich freue mich auf euch und eure Fragen.

Also haltet euch den Abend morgen frei! 😉

Eine Woche ohne Plastik

Das ging jetzt doch schnell! Die letzte Challenge ist vorbei und war echt schwierig! Man muss alles sehr genau vorbereiten, wenn man einkaufen geht, denn man muss immer Mehrwegbehälter mitbringen und muss ständig mit Verkäufern diskutieren, dass sie nichts in Plastik einpacken. Plastik ist wirklich ÜBERALL, das ist die heftigste Erkenntnis dieser Woche. Man kann es aber vermeiden, wenn man sich die Zeit nimmt. Wer allerdings keinen Unverpackt-Laden, also so einen Laden in dem alles ohne Plastikverpackung verkauft wird, in seiner Nähe hat, bekommt Probleme. Denn nur durch diesen Laden konnte ich mich mit Grundnahrungsmitteln (und Süßigkeiten 😉 ) eindecken. Wenn man selbst kocht ist es möglich, Fertigprodukte kann man nicht unverpackt kaufen. Aber selber kochen ist ja auch viel gesünder!

Insgesamt muss ich sagen, dass diese drei Wochen ganz schön anstrengend waren. Man muss sein Leben ziemlich ändern und auf super viel achten, wenn man richtig nachhaltig leben will, also für unsere Erde, unsere Umwelt und unser Klima etwas Gutes tun will. Ich glaube kaum, dass man das so streng immer und jeden Tag durchhält. Ich habe zum Beispiel auch einmal aus einer Plastikflasche Wasser getrunken, weil ich super Durst hatte und kein anderes Getränk in der Nähe war. Wichtig ist aber schon, dass man immer wieder an die Umwelt denkt. So kann man unnötigen Müll oder Energieverschwendung vermeiden.

Wenn ihr noch mehr erfahren wollt, über meine drei Wochen Umwelt-Challenge und wie es mir dabei ging, dann schaltet Dienstag um 19.25 Uhr KiKA ein. Da läuft eine lange logo!-Sendung zu meiner Umwelt-Challenge. Und: Danach könnt ihr mit mir chatten und mich mit allen möglichen Fragen zu dem Thema löchern. Ich freu‘ mich!

Ohne-Plastik-Einkaufs-Abenteuer

In einem ganz normalen Supermarkt ohne Verpackungen einzukaufen, ist gar nicht so einfach. Ich habe versucht die Zutaten für ein Kürbisrisotto zu kaufen und habe bis auf Parmesankäse alles ohne Plastikverpackung bekommen. Den Käse muss ich dann noch im Käseladen kaufen und eine Dose mitnehmen. Und das Brot in der braunen Tüte wollte die Verkäuferin auch erst in eine Tüte mit Plastikfenster packen. Ich habe dann darum gebeten, dass sie eine reine Papiertüte nimmt. Die musste dann aber offen bleiben, damit die Dame an der Kasse sehen konnte, welches Brot drin ist. Besonders doofe Erfahrung: Ich brauchte plastikfreie Taschentücher und habe mich total über die Pappverpackung gefreut. Zuhause aufgemacht sehe ich, dass innen doch Plastik drin ist. Na toll!

Kennt ihr noch weitere so unnötige Verwendungen von Plastik?

Plastiktüte, Papiertüte oder Stoffbeutel?

Diese Frage ist echt schwer zu beantworten. Seit ein paar Monaten gibt es in vielen Geschäften ja keine Plastiktüten mehr oder man muss etwas dafür bezahlen. Denn Umweltschützer sagen, die vielen Plastiktüten geraten oft in die Umwelt und so auch in die Meere und das ist ganz schön schlecht. Denn Plastik verschwindet nie ganz, winzig kleine Teile bleiben immer übrig. Außerdem wird Plastik aus Erdöl hergestellt und davon gibt es auf der Erde nur eine begrenzte Menge – wir sollten also sparsam damit umgehen.

Wenn ihr jetzt denkt Papiertüten oder Stoffbeutel sind viel viel besser, dann ist das leider nicht ganz richtig. Denn auch diese Tüten haben ihre Nachteile. Bei der Papiertüte wird zum Beispiel richtig viel Energie verbraucht, um sie herzustellen. Und bei der Herstellung von Baumwollbeuteln wird sehr viel CO2 in die Luft gepustet.

Die Experten der Deutschen Umwelthilfe bewerten Taschen aus recyceltem, also wiederverwendetem, Kunststoff am besten, die mehrfach verwendet werden können. Denn je häufiger ihr eine Tasche nutzt, desto besser für die Umwelt. Oder ihr nehmt einfach euren Rucksack zum Einkaufen.

Infografik Papier, Plastik, Stoff

Seifen – gar nicht so schlecht

Ich habe ja gestern Abend das erste Mal nur mit den unverpackten Seifen geduscht und mir auch die Haare gewaschen. Fazit: Mega leckerer Duft und sowohl die Seife zum Körper waschen als auch die Shampoo- und Spülung-Seife für die Haare haben super funktioniert. Schön schaumig und danach konnte man die Haare gut durchkämmen. Nur die Gesichts-Creme in Seifenform und die Gesichts-Seife zum Waschen haben bei mir nicht funktioniert. Die haben total in den Augen gebrannt und meine Haut war richtig trocken danach. Als ich dann zum Schminken im ZDF bei der Maskenbildnerin war, war die aber ganz zufrieden mit meinen Haaren.

So lange bleibt der Müll im Meer

Bis Müll abgebaut, also sich aufgelöst hat, vergeht einige Zeit. Wie lange, kommt ganz darauf an, um welchen Müll es sich handelt. Plastik zum Beispiel braucht viel länger als ein Apfel. Und: Plastik verschwindet nie ganz. Plastikmüll im Meer zerfällt mit den Jahren zwar in kleine Stücke, wird also immer kleiner, doch diese kleinen Stücke lösen sich nie komplett auf. Auch wenn wir sie mit unseren Augen nicht mehr sehen können, schwimmen sie immer noch im Meer. Das Gefährliche daran: Fische schlucken die winzigen Plastikstücke und könenn dadurch krank werden. Wenn wir Menschen diese Fische fangen und essen, dann essen wir damit auch die kleinen Plastikstücke, die im Körper des Fisches sind. Wir essen also quasi unseren eigenen Müll. Ziemlich eklig. Hier seht ihr, wie lange es dauert bis verschiedener Müll im Meer zerkleinert oder aufgelöst wird.

Duschen ohne Plastik

Besonders bei Kosmetik gibt es kaum Produkte ohne Plastikverpackung. Einen Laden in Frankfurt habe ich aber gefunden, in dem es unverpackte Seifen zum Gesicht waschen, duschen und Haare waschen gibt. Die werden dann nur in Seifenpapier eingewickelt. Wenn man sich überlegt, wie viele Duschgel-Flaschen man pro Jahr wegwirft, ist das schon eine gute Sache oder? Ich bin total gespannt wie das wird! Habt ihr schon mal solche Seifen ausprobiert?

Hier könnt ihr eure Kommentare loswerden!